Der CEO von NVIDIA, Jensen Huang, sprach am Dienstag bei einer Veranstaltung in Washington und widersprach entschlossen Bedenken bezüglich eines Überhitzungsrisikos im KI-Markt. Er war optimistisch, dass die neueste Generation der Chips Blackwell sowie aktualisierte Rubin-Chips in den nächsten Quartalen bis zu 50 Milliarden Dollar Umsatz generieren könnten. Er betonte, dass diese beiden Chips NVIDIA in einen nie dagewesenen Wachstumszyklus führen würden.

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Dies war das erste Mal, dass NVIDIA eine GTC-Konferenz in der Hauptstadt der USA veranstaltete. Huang sagte vor tausenden Teilnehmern im Konferenzzentrum nahe dem Weißen Haus: „Wir haben den Wendepunkt erreicht, ein positives Feedback-Loop … sehr beeindruckend.“ Er glaubte, dass die aktuelle Leistung der KI-Modelle stark genug sei, um Kunden bereit zu machen, dafür zu zahlen, was eine ausreichende Begründung für riesige Investitionen in Rechenkapazitäten darstelle. Diese Äußerungen linderten effektiv die Sorge über eine KI-Investitionsblase, wodurch der Aktienkurs von NVIDIA am Dienstag um mehr als 4 % stieg.

Huang erklärte, dass er mit einer Liefermenge von 20 Millionen Stück für die neueste Generation von Blackwell- und Rubin-Chips rechnet. Im Vergleich dazu belief sich die Gesamtverkaufszahl des vorherigen Modells Hopper während seines gesamten Lebenszyklus auf lediglich 4 Millionen Stück – eine beeindruckende Verfünffachung der Liefermenge für die neue Chipgeneration.

Eines der Schwerpunkte dieser Washingtoner Veranstaltung war die breite Branchenpartnerschaft, die NVIDIA aufbaut, um seine Kundenbasis zu erweitern, die stark von wenigen Datenzentrumsgiganten wie Microsoft, Amazon und Google abhängt. NVIDIA kündigte an, mit Unternehmen wie Uber, Palantir Technologies Inc., CrowdStrike Holdings Inc. zusammenzuarbeiten, um KI-Technologien in verschiedene Produkte einzubauen. Darüber hinaus gab das Unternehmen ein neues System bekannt, das Quantencomputer mit KI-Chips verbindet.

Obwohl NVIDIA weiterhin führend im Bereich KI-Beschleuniger ist, steigt der Wettbewerb zunehmend durch Unternehmen wie AMD, Broadcom und OpenAI, die eigene Chips entwickeln. Auch der Mobilchip-Hersteller Qualcomm hat kürzlich angekündigt, in den Markt für KI-Beschleuniger einzusteigen und damit direkt NVIDIA herauszufordern.